Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT)

Annehmen, was ist – Leben, was zählt: Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) für Menschen mit und nach einer Krebserkrankung und deren Angehörige

Dr. Gregor Weißflog (Leipzig)

Eine Krebserkrankung ändert vieles: körperlich, psychisch und sozial. Patient*innen und auch deren Angehörige müssen mit einschneidenden Veränderungen und Verlusten umgehen und sich daran anpassen. Hierfür ist psychische Flexibilität notwendig und hilfreich. Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) als moderner und erfahrungsorientierter Ansatz der Verhaltenstherapie liefert den kontextuellen Rahmen zur Förderung dieser psychischen Flexibilität von Patient*innen und deren Angehörigen. Ausgehend davon, dass Krankheit, Schmerz und Leid Teil unseres Lebens und unvermeidbar sind, fokussiert die ACT auf einen alternativen Umgang mit schmerzlichem Erleben und gleichzeitig darauf, wie von Krebs Betroffene dennoch ein wertorientiertes und glückliches Leben führen können. Im Workshop werden der theoretische Hintergrund der ACT, der aktuelle empirische Kenntnisstand zum Einsatz in der Psychoonkologie und ganz viele praktische Methoden vermittelt und ausprobiert. Psycholog*innen, Therapeut*innen und alle Interessierten erwartet ein fundierter Einstieg in die ACT und die Kenntnis praktischer Werkzeuge für den Berufsalltag.

Dr. Gregor Weißflog

Dr. Gregor Weißflog, Diplom-Psychologe, ist Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie) und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig. Klinische Tätigkeit im Prostatakarzinomzentrum des Universitätsklinikums Leipzig sowie in der Psychosozialen Beratungsstelle für Krebspatienten und Angehörige am Universitären Krebszentrum Leipzig.