Symposium 21.09.2019, 9:00-12:30 Uhr

„Patientenorientierte Kommunikation in der Onkologie – Halt auf freier Strecke? Standortbestimmung und Perspektiven der Qualifikation in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung“

(Förderung durch das Bundesgesundheitsministerium beantragt)

Sowohl im Nationalen Krebsplan (2008), als auch in der Allianz für Gesundheitskompetenz (2017) ist die Stärkung und Förderung der kommunikativen Kompetenz der Leistungserbringer ein wichtiges Ziel. Was konnte in gut 10 Jahren erreicht werden? Auf dem Symposium „Patientenorientierte Kommunikation in der Onkologie – Halt auf freier Strecke?“ soll eine Standortbestimmung der Maßnahmen zur Qualifikation in kommunikativer Kompetenz in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung vorgenommen werden. Dabei soll zum anderen diskutiert werden, wie ein besserer Durchdringungsgrad der Maßnahmen in der klinischen Versorgung erreicht werden kann und ob die bisher ergriffenen Maßnahmen ausreichend sind? Anders als in Deutschland wird bspw. in der Schweiz seit Jahren ein verpflichtendes Kommunikationstraining in der Weiterbildung Onkologie durchgeführt. An zwei einführende Vorträge schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Ärzteschaft, der Onkologie, der Deutschen Krebshilfe und Deutschen Krebsgesellschaft sowie Experten für Kommunikation im Gesundheitswesen an. Welche Möglichkeiten gibt es? Wie können diese umgesetzt werden und wer ist dafür verantwortlich?

Das halbtägige Symposium soll am 21. September 2019, angrenzend an die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der Deutschen Krebsgesellschaft am Uniklinikum Düsseldorf stattfinden.

Datum: 21.09.2019, 9:00 bis 12:30 Uhr
Ort: Universitätsklinikum Düsseldorf (NRW), Hörsaal 13 A

Der Besuch des Symposiums ist kostenfrei. Bitte geben Sie bei der Registrierung an, ob Sie an dem Symposium teilnehmen wollen. Dies ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

Impulsvorträge

"Kommunikationstrainings in Deutschland - Erprobt und wirksam, aber kaum etabliert"
Alexander Wünsch (Freiburg), Frank Vitinius (Köln)

"Was ändert sich, wenn Kommunikationstrainings für Onkologen verpflichtend sind? Erfahrungen aus der Schweiz"
Prof. Wolf Langewitz (Basel)

Podiumsdiskussion mit

Prof. Susanne Schwalen (Bundesärztekammer)
Prof. Wolf Langewitz (beteiligt an der Entwicklung und Umsetzung der Kommunikationstrainings in der Schweiz)
Dr. Johannes Bruns (Deutsche Krebsgesellschaft)
PD Dr. Andreas Dinkel (AG Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft)
Dr. Antonius Helou (Deutsches Ministerium für Gesundheit) (angefragt)
Prof. Peter Albers (Direktor des Universitätstumorzentrums / CIO-Düsseldorf)
Gerd Nettkoven (Vorsitzender der Deutschen Krebshilfe)
Kathrin Spielvogel (angefragt)

Moderation: PD Dr. Ulrich Rüffer